Chamuel

Über den „Erzengel Chamuel“

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CHAMUEL

So lautet mein Name seid Anbeginn der Zeit. ICH BIN Chamuel der Hüter und Bewahrer der Liebe Gottes, die in allem und durch alles wirkt.
ICH BIN die Reinheit der unvergleichlichen Liebe ohne jegliche Polarität und ohne jedwede Begrenzung.
Ich bin das Gefäß und ICH BIN der Inhalt.
ICH BIN der Bewahrer der Nächstenliebe und der Hüter der innersten Einkehr.
ICH BIN das Göttliche Mitgefühl und der Heiler der Herzen.
ICH BIN die Liebe der Göttlichen Allmacht in ihrer ureigensten Form und dies seid Anbeginn der Zeit und bis in alle Ewigkeit – so BIN ICH Chamuel

Über das Lichtwesen „Erzengel Chamuel“
Der Engel Chamuel ist unter vielen Namen bekannt, darunter: Kemuel, Shemuel, Chamuel, Camiel, Camniel oder Zamael. In der christlichen Mythologie und Engels-kunde gilt er als einer der sieben Erzengel Gottes. Er soll derjenige gewesen sein, der Riege der Engel angeführt hat, die Adam und Eva aus dem Paradies geworfen haben. Mittlerweile ist seine Bedeutung aber deutlich friedlicher. Er ist der „Erzengel der reinen Liebe“, was auch mit seinem Namen zu tun hat, der übersetzt bedeutet „Er, der Gott sieht.“
Wie bei allen anderen Erzengeln handelt es sich bei Chamuel also um einen Engel, der einerseits seinem Gott treu ergeben ist, andererseits auch ein offenes Ohr für die Menschen hat. In der christlichen Angelogie taucht Chamuel aber selten auf. Meist ist nur die Rede von den Erzengeln Michael, Gabriel und Raphael.

Über „Erzengel Chamuel“ im Judentum
In der jüdischen Kabbala ist er einer der Erzengel der den Herrschaften angehört. Zusammen mit dem Erzengel Gabriel verlieh er Jesus im Garten Gethsemani wieder Mut, indem er ihm die Wiederauferstehung verhieß. Im biblischen Bericht wird zwar der Engel erwähnt, nicht aber dessen Name genannt.

Der Name von Erzengel Chamuel bedeutet „Gott ist mein Ziel“, wird aber auch als „Kraft des Herzens Gottes“ interpretiert. Als Herr des Krieges und des Mars, des Planeten der feurigen Leidenschaft, spielt er in der Überlieferung der Engel eine zwiespältige Rolle, denn ihm werden sowohl düstere als auch lichte Charakterei-genschaften zugeschrieben. Als Samael wurde er sogar mit Satan gleichgesetzt, während ihn Henoch als einen von Gottes Liebesengeln beschreibt.
Als soziale Wesen sind wir oft in einem Kampf um Selbstbestimmung verstrickt. Durch das Leben in Gemeinschaft müssen wir, durch auferlegte Regeln und Gesetze, unserer eigenes Sein und Denken oft unterordnen. Unsere Selbstbejahung und Selbsterfüllung wird dadurch zwangsläufig zum Teil beschnitten. Diese Beschneidung (auch wenn diese für das Leben in Gesellschaft notwendig ist) kann natürlich Konflikte mit sich bringen.

Erzengel Chamuel lehrt uns, mit diesen Konflikten umzugehen, indem er hilft, kämpferische Aggression in sanfte Kooperation zu verwandeln. Dabei kann uns seine Energie durchaus auch Strenge und Mut verleihen, besonders wenn wir Opfer von Aggressionen werden, oder unsere Bedürfnisse zu stark und ungerechtfertigt unterdrückt werden.

Erzengel Chamuel hilft uns nicht, unsere Widersacher zu erschlagen, unterstützt uns jedoch dabei, uns vor ihnen zu schützen, und zeigt uns, was sie uns lehren wollen. Erzengel Chamuel ist ein großer Lehrer und Beschützer und verleiht uns die Tapferkeit und Bestimmtheit, um alle Hindernisse zu überwinden. Erzengel Chamuel wird treffender weise oft als große Gestalt in Rot, die grüne Funken sprüht, dargestellt.

Auch die göttliche Schönheit wird durch Erzengel Chamuel näher gebracht, dadurch inspiriert er künstlerische Tätigkeiten; auch wirkt er mit den Engeln der Musik zusammen. Durch die Harmonie, die er uns bringt, klärt er Beziehungen jeglicher Art (zu Menschen, Natur, Gott, …), fördert Versöhnung, Verständnis und Mitgefühl. Erzengel Chamuel wird auch als Engel der Mildtätigkeit und Toleranz bezeichnet, und führt uns als solcher auf den Weg der Mitte.
Seine Energie ist heiter, liebevoll einhüllend, weich, tragend und dabei kraftvoll. Einige Menschen empfinden sie wie eine herzliche Umarmung. Er hat die Fähigkeit, uns aus dem „Verhaftet sein“ heraus zu führen. Die Erden-Schwere wird von einer Leichtigkeit durchdrungen, die Lebensfreude erwacht wieder. So hebt er die Menschen aus ihren Verstrickungen mit Ängsten, Nöten und Sorgen. Erzengel Chamuel unterstützt das Abwerfen von Ballast wie alten Verhaltensmustern oder belastende Einstellungen. Mit seiner Hilfe kann man lernen, wie man trotz Schwierigkeiten heiter und gelassen bleiben, anderen und sich selbst offen entgegentreten und tiefen Frieden und Vertrauen finden kann.

Chamuel bedeutet so viel wie „Kraft des Herzens Gottes“. In seinem Hoheitsgebiet ist die Liebe das uneingeschränkt höchste Gut, das hier seine volle Stärke und Leuchtkraft verströmt, erfüllt mit dem rosafarbenen Licht, das auch als der dritte Strahl aus dem Herzen Gottes bezeichnet wird.

Jesus brachte die Schwingung „Nächstenliebe“ mit auf die Erde, diese war seine Botschaft an die Menschen.
Der Mensch kann immer die Liebe leben, was immer auch geschehen mag. Liebe ist Gott, und Gott ist Liebe. Vieles, was in Christi Namen passiert ist, widerspricht deutlich dem, was er gelehrt und gelebt hat. Chamuel sendet die „göttliche Liebe“, die „bedingungslose Liebe“ und das Vertrauen in das Göttliche auf die Erde und in die Menschenherzen.
Erzengel Chamuel ist mit seinem liebevollen Herzen der Tröster im Leid und der Befreier aus dem selbsterschaf-fenen Gefängnis, in das man durch eigenes Unvermögen geraten ist und dem man nun gerne entkommen möchte, es jedoch aus eigener Kraft heraus nicht schafft und deshalb um Hilfe fleht.

Ein weiteres, sehr wesentliches Kapitel im Hoheitsgebiet des rosafarbenen Lichtes ist die MITMENSCHLICHKEIT. Darin sehen wir ein weiteres Indiz für die Göttliche Schöpferkraft, die sich hier auf diese Weise verdeutlicht, dass eine Seele in der anderen den Göttlichen Funken erblickt und anerkennt und aus diesem Aspekt heraus al-les Mögliche einsetzt, um das Licht im Nächsten wieder heller zum Leuchten zu bringen. Indem sie ihm aus einer Not heraushilft, die ihn andernfalls vielleicht in die Dunkelheit verbannt hätte.

Dies ist eine Zusammenfassung. Für Volltext: Bonner Hefte N° 5