Herbstausgabe 2015 von „Die Kirche“ erschienen

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Die Kirche

Kirchenzeitung web 2015-3

 

Liebe Leser, Liebe Mitglieder,

Nachdem wir am 31. Mai dieses Jahres eine neue Kirchengemeinde in Bonn eingesetzt haben, hat Fra. Daniel Becker die Aufgabe bekommen, mindestens einmal monatlich eine der kleinen Horen (Prim, Sext, Komplet) zu feiern, insoweit kein Priester in dem Monat die Hl. Messe zelebriert. Grundsätzlich werden die Dienste immer am  zweiten  Sonntag des Monats geplant. Trotz des großen Aufwands wird der Kirchenraum immer komplett eingerichtet, was sehr lobenswert ist.

12031389_1662023984084893_1678310884137372497_oAm 13. September, in der Oktave Mariä Geburt, dürften wir dann auch die ersten beiden neuen Mitglieder offiziell und zeremoniell aufnehmen. Es handelt sich hier um die beiden Töchter von Daniel Becker (unserem Konrektor in Bonn) und seiner Frau Melanie: Mathilda Charlotte und Ava Josephine. Aber bevor Sie nur sagen: „das zählt nicht“, sollten Sie bedenken, dass Mathilda selbst den Wunsch geäußert hat, Mitglied der Kirche zu sein und in naher Zukunft auch als Messdienerin tätig zu werden. Und wie Jesus selber schon  sagte:

„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: „Wer das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein kleines Kind, der wird nicht darin eintreten.“ Und wie Jesus es tat, werden die kleinen Kinder auch bei uns aufgenommen, indem der Priester ihnen die Hände auflegt und sie segnet.

Um es klar zu stellen: Die Aufnahme ist kein Sakrament, sondern eine sgn. Sakramentalie. Sie ersetzt also weder Taufe noch Firmung, womit man Teil  der katholischen (= allgemeinen) Kirche Christi wird, sondern ist eine Ergänzung, womit ein geistiges Band (und Bund) zwischen Personen und einer bestimmten Kirchengemeinde hergestellt wird.

In der Kirchenprovinz Zentral-Europa der LKK ist dies auch die einzige Möglichkeit «Mitglied» unserer Kirche zu werden. Wir haben keine «administrativen» Mitglieder u.a. weil wir keine Körperschaft sind. Sie zahlen deshalb auch keine Beiträge.

Weitere Bilder finden Sie u.a. auf der Unterseite der Gemeinde St. Chamuel Bonn auf der Facebookseite LKKBonn.

Am gleichen Wochenende hat der Förderverein seine Generalversammlung durchgeführt. Ein Protokoll der Beschlüsse geht allen Mitglieder noch zu.

Als Generalvikar möchte ich vor allem darauf hinweisen, dass erneut den Wunsch  geäußert wurde, ein Liederbündel der LKK Deutschlands aufzulegen. Dieser Wunsch ist berechtigt, vor allem da in der Gemeinde Bonn nur Mitglieder und Besucher an den Dienste teilnehmen, die vorher noch nie Kontakt mit unserer Kirche hatten.

Wie Sie sich erinnern werden, hatten  wir  auch  in der Vergangenheit schon um Ihre Mithilfe gebeten. Dann haben wir aber das Projekt „Liturgie“ dazwischen geschoben, und wenn ich die mir vorliegende Ausgabe so ansehe, dann kann ich mir vorstellen, dass auch unser Liederbündel nicht in einem Jahr fertig sein wird. Trotzdem wollen wir nun den Start wagen und zuerst eine Teilausgabe für Advent und Weihnachtszeit zusammenstellen. Falls möglich möchten wir schon in Dezember damit arbeiten.

Wie gesagt: Wir brauchen Ihre Mithilfe. Schicken Sie deshalb ihre Vorschläge an FV@liberalkatholische- kirche.de wenn möglich mit Musiknotation.

Schreiben Sie uns auch, aus welchem Buch Sie das Lied entnommen haben. Falls Sie keine Musikschrift der Lieder haben, schauen Sie bitte bei YouTube oder anderen Musikdienste nach, und mailen Sie den URL dazu mit.

Und zum Schluss darf ich noch darauf hinweisen, dass nächstes Jahr eine ABS (5.-7. Juli) und anschließend ein internationaler Kirchentag organisiert wird in den Niederlanden (8.-11. Juli). Weitere Informationen folgen noch. Aber es wäre gut, wenn sie das Datum des Kirchentages schon reservieren für Ihren Urlaub und schon anfangen zu sparen .

 

Vikar Johannes v. Driel

 


1 Die Namen werden laut vorgelesen. Bei jedem Namen macht der Priester  ein Kreuz über die Hostien, welche nachher konsekriert werden. Somit wer- den die Hostien Träger unserer Gebete und werden die Gebete zum Christus selber hinauf getragen bei der Konsekration. Der Priester liest zwar die Na- men überlaut, kennt aber die Personen nicht. Daher sollten Sie beim Nennen der von Ihnen eingereichten Namen ganz stark an den Verstorbenen Denken, damit die Engel wissen, wen gemeint ist (denn es gibt viele Verstorbenen mit den gleichen Namen). Gleichzeitig ist es ihre Aufgabe den Verstorbenen ihre Liebe zukommen zu lassen, damit er oder sie weiß, dass sie nicht (nur) trau- ern, sondern möchten, dass er oder sie in Freude weiterziehen kann, hinauf um eine nächste Aufgabe zu erfüllen.

 

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